| Vor dem Tourismusbüro auf dem Hans-Gamper-Platz in Algund stehen Nachbildungen der Menhire, die hier gefunden wurden. Vor mehr als 5.000 Jahren, in der Steinzeit, lebte in dieser Gegend eine hoch entwickelte Kultur und hinterließ bis heute noch nicht ganz geklärte Zeugnisse. Die Felszeichnungen auf den gefundenen Stelen sind ähnlich den Tätowierungen, die man auf Ötzis Haut gefunden hat, dem Mann aus dem Eis. Diese alten Zeugen wurden bei Ausgrabungen in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gefunden und die Originale in das Archäologische Museum in Bozen gebracht. Die Zeit der Menhire war eine eher kurze Periode, in der riesige Steine oft über große Flächen transportiert, bearbeitet, mit wunderbaren Felsritzungen verziert zu kulturellen Zwecken verwendet wurden: für magische Steinkreise oder auch so genannte Ganggräber. Diese wurden mit perfekten astrologischen Kenntnissen errichtet und sind teilweise noch heute vollkommen intakt. |

